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Europa-Cafe am Herzog-Ernst-Gymnasium, Uelzen am 10.01.2017

Was finde ich gut an Europa? Was muss besser werden? Diese und weitere Fragen wurden gemeinsam von den 50 Schülerinnen und Schülern von zwei zehnten Klassen des Herzog-Ernst-Gymnasiums in Uelzen im Rahmen eines sogenannten Europa-Cafés am 10.01.2017 erarbeitet.

 

 

Die Idee eines Europa-Cafés ist es, Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen und über aktuelle Geschehnisse in kleinen Gruppen diskutieren zu lassen, so wie im normalenStraßen-Café und in der früheren Salon-Kultur.Um den Diskurs zu vertiefen, wechselten die Schülerinnen und Schüler im Laufe des 4-stündigen Europa-Cafés mehrmals die Tische, um die Gruppen zu durchmischen. Am Ende bestand in einer Abschlussrunde im Plenum die Möglichkeit, die zuvor in den einzelnen Gruppen zusammengefassten Ergebnisse zu präsentieren.

Die Methode des Europa-Cafés ermöglicht, dass sich die Schüler schnell und ohne Berührungsängste über bestimmte Themen austauschen und auch von Natur aus eher ruhigere Schüler ihre Meinung einbringen können. Vor allem aktuelle Themen wie der Umweltschutz, Sicherheit vor Terrorismus und Flüchtlingsproblematik stießen bei den Schülerinnen und Schüler am HEG in den verschiedenen Diskussionsrunden auf regen Austausch und großes Interesse. Eine Zusammenfassung aller von den Schülern erarbeiteten Ergebnisse wird von Europe Direct an die sieben EU-Abgeordneten des Amtsbezirks Lüneburg weitergeleitet. Durch das auffallend große Engagement und die Beteiligung der Schüler wurde die Veranstaltung zu einem vollen Erfolg. Das Europa-Café stieß nicht nur bei den Schülern auf breite Zustimmung, sondern wurde auch von den beiden Lehrkräften sehr positiv aufgenommen. Formate wie das Europa-Café eignen sich zum einen hervorragend dazu, dass sich auch junge Menschen mit dem Thema Europa beschäftigen, zum anderen steigern Veranstaltungen wie diese eindeutig die Identifikation mit Europa und fördern den europäischen Dialog.