Informationszentrum für die Region zwischen Elbe, Weser und Aller

Migration: Rückgang der Asylanträge um 15 Prozent im ersten Halbjahr 2018

(06.08.2018) Die Asylanträge in der EU sind im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 15 Prozent  zurückgegangen. Das zeigen die heute veröffentlichten Zahlen des Europäischen Unterstützungsbüro für Asylfragen (EASO). 

Im Monat Juni wurden 1.600 Anträge weniger gestellt als im Mai.

Die Hauptherkunftsländer der Bewerber im Juni waren Syrien, Afghanistan, Irak, Pakistan und Nigeria. Die Gesamtanerkennungsquote der EU+ (EU, Norwegen und Schweiz) für Entscheidungen, die im Zeitraum Januar-Juni erlassen wurden, lag bei 32 Prozent, gegenüber 42 Prozent im gleichen Zeitraum des Jahres 2017. Positive Entscheidungen haben häufiger den Flüchtlingsstatus als den subsidiären Schutz. Von den Staatsbürgerschaften mit den meisten Entscheidungen waren die höchsten Anerkennungsraten für Staatsangehörige Syriens (86%), Eritreas (83%) und Staatenloser (60%).

Die heutigen Zahlen zeigen, dass die Gesamtentwicklung stabil bleibt und die Zahl der in der EU gestellten Asylanträge nach einem Rückgang von 43 Prozent im Jahr 2017 weiter zurückgeht.

 

Weitere Informationen:
Die vollständige Pressemitteilung der EASO

Pressekontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel.: +49 (30) 2280-2140
Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern beantwortet das Team des Besucherzentrums ERLEBNIS EUROPA per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter (030) 2280 2900.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok