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EU hebt Handelsschutzmaßnahmen für Solarmodule aus China auf

(03.09.2018) Die EU-Kommission hat beschlossendie Antidumping- und Antisubventionsmaßnahmen der EU für Solarmodule aus China nach fast fünf Jahren heute um Mitternacht auslaufen zu lassen.

Nachdem die Kommission die Bedürfnisse der Hersteller und Importeure von Solarmodulen geprüft hat, hat sie sich für das Auslaufen der Schutzmaßnahmen im Interesse der gesamten EU entschieden. Dieser Beschluss trägt auch den neuen Zielen der EU im Bereich der erneuerbaren Energien Rechnung.

Die EU führte erstmals im Dezember 2013 für einen Zeitraum von zwei Jahren endgültige Antidumping- und Antisubventionsmaßnahmen ein. Diese wurden dann im März 2017 für einen Zeitraum von nur 18 Monaten erneuert, im Gegensatz zu den üblichen fünf Jahren. Die Höhe der Maßnahmen hat sich im Laufe der Zeit allmählich verringert, damit sich die Preise der Einfuhren in die EU schrittweise an die Weltmarktpreise anpassen können.

Die Kommission stellte fest, dass sich die Marktlage nicht so geändert hat, dass dies eine weitere Verlängerung der Maßnahmen über die geplanten 18 Monate hinaus rechtfertigen würde. Sie lehnte daher den Antrag der EU-Industrie auf eine Überprüfung des Auslaufens ab.

 

Weitere Informationen:

Daily News vom 03.09.2018

Weitere Informationen zu Handelsschutzmaßnahmen der EU

Die Handelspolitik der EU

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