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Timmermans diskutiert mit Religionsvertretern über Zukunft der EU

(08.10.2018) Der Erste Vizepräsident der Europäischen Kommission, Frans Timmermans, hat heute mit acht ranghohen Vertretern verschiedener europäischer Religionsgemeinschaften über die Zukunft Europas diskutiert.

 Bei dem Dialog „Die Zukunft Europas: Herausforderungen durch konkrete Maßnahmen angehen“ ging es insbesondere darum, wie die EU mit Migration, sozialer Integration und der Nachhaltigkeit unserer Lebensweise umgeht.

„In Europa leben Menschen unterschiedlichster Religionen, und jeder Europäer und jede Europäerin hat das Recht, seine bzw. ihre Religion in Frieden und Sicherheit auszuüben“, sagte Timmermans zum Treffen.

„Im Vorfeld der Wahlen im nächsten Jahr habe ich den Teilnehmern und Teilnehmerinnen der heutigen Sitzung versichert, dass die Europäische Kommission weiterhin für alle Glaubensgemeinschaften einstehen und gegen jegliche Diskriminierung und Angriffe vorgehen wird. Bei den Europawahlen im kommenden Jahr hat jeder Europäer und jede Europäerin die Möglichkeit, sich an der Gestaltung unserer gemeinsamen Zukunft zu beteiligen, und ich habe die Teilnehmer der heutigen Sitzung aufgefordert, aktiv am politischen Prozess teilzunehmen und auch ihre Gemeinschaften dazu zu ermutigen. Unser Glauben mag sich unterscheiden, unsere Werte aber sind universell, insbesondere unser Engagement für Demokratie und Gleichberechtigung“, fügte Timmermans an.

Das heutige Treffen baut auf dem hochrangigen Treffen mit religiösen Führern vom 7. November 2017 auf, das sich mit der Zukunft Europas befasst. Im Mittelpunkt standen die wichtigsten politischen Herausforderungen, vor denen Europa im nächsten Jahr steht, sowie die Zukunftsperspektiven für die Zeit nach den Wahlen zum Europäischen Parlament.

 

Weitere Informationen:

Daily News vom 08.10.2018

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