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Trilaterale Gespräche: Šefčovič legt Vorschlag für Gastransit durch die Ukraine nach 2019 vor

(22.01.2019) Bei den Verhandlungen über den Transit von russischem Gas durch die Ukraine ab 2020 hat Kommissionsvizepräsident Maroš Šefčovič dem ukrainischen Außenminister Pawlo Klimkin und dem russischen Energieminister Alexander Nowak gestern in Brüssel einen Vorschlag zu Dauer, Volumen und Preis einer neuen Vereinbarung präsentiert.

Bis zu einem nächsten Treffen auf Ministerebene im Mai soll dieser nun in Kiew und Moskau besprochen werden. Bis dahin gehen die Diskussionen auf Expertenebene weiter.

An dem Treffen gestern nahmen auch Vertreter von Naftogaz und Gazprom teil. Es war die zweite politische Diskussionsrunde zum Gastransit nach Ablauf der derzeit gültigen Vereinbarung Ende 2019. Themen des Gesprächs waren auch Rechtsfragen, Unbundling-Vorgaben für Übertragungsnetzbetreiber in der Ukraine und die künftige Nachfrage nach russischem Gas in der EU.

Keine Engpässe drohen bei der Gasversorgung in diesem Winter. Die Sicherheit der Versorgung sei sichergestellt, so Šefčovič nach dem Treffen. 

 

Weitere Informationen:

Mitschnitt des Pressestatements von Kommissionsvizepräsident Maroš Šefčovič nach dem gestrigen Treffen und der Fragen und Antworten

Website der Kommission zur Kooperation EU-Ukraine im Energiesektor

Erklärung von Vizepräsident Šefčovič nach den trilateralen Gesprächen in Berlin am 17. Juli 2018

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