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Investitionsoffensive: Deutsches Familienunternehmen Ensinger erhält Darlehen von der EIB

(20.03.2019) Die deutsche Ensinger GmbH erhält über die Investitionsoffensive für Europa ein Darlehen in Höhe von 50 Mio. Euro für Investitionen in Forschung, Entwicklung und Innovation.

„Dieses Projekt ist ein weiteres Beispiel dafür, dass der EU-Haushalt – und insbesondere der Juncker-Plan – einen Mehrwert für EU-Bürger bietet“, sagte EU-Kommissar Günther Oettinger. Ensinger ist ein mittelgroßes Familienunternehmen, das Fertigteile aus technischen Kunststoffen für verschiedene Branchen und Anwendungen herstellt.

Das Darlehen der Europäischen Investitionsbank (EIB) wird durch eine Garantie des Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI) abgesichert. Der EFSI ist ein Kernstück der Investitionsoffensive für Europa. Bei dieser auch als „Juncker-Plan“ bekannten Initiative arbeiten die EIB und die Europäische Kommission als strategische Partner zusammen. Die EIB trägt mit ihren Finanzierungen dazu bei, die europäische Wirtschaft wettbewerbsfähiger zu machen.

Ensinger wird die neuen Mittel in die Forschung, Entwicklung und Innovation (FEI) im Bereich der Herstellung von technischen Kunststoffen und der Anwendungsentwicklung investieren sowie in Produktionsanlagen und Gebäude. So will das Unternehmen sein Wachstum im Zeitraum 2019 bis 2021 stärken. Dies ist die erste Finanzierungsvereinbarung zwischen der EIB und Ensinger.

Zudem hat die EIB eine Garantievereinbarung mit der polnischen Leasinggesellschaft PKO Leasing geschlossen. Darunter sollen in den nächsten zwei Jahren 60 Mio. Euro an Finanzmitteln für innovative Unternehmer in Polen bereitstellen.

Bis Februar hatte der Juncker-Plan bereits mehr als 380 Mrd. Euro an zusätzlichen Investitionen in ganz Europa mobilisiert, darunter 35,2 Mrd. Euro in Deutschland.

 

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