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EU fördert 1.800 Doktoranden mit 470 Millionen Euro

(24.05.2019) Die Europäische Kommission hat heute die Gewinner der neuen Förderrunde im Rahmen der Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen bekanntgegeben.

Mit 470 Mio. Euro werden 128 innovative Ausbildungsnetze mit 1.389 Organisationen in 56 Ländern unterstützt. Darunter sind mehrere deutsche Forschungseinrichtungen, wie beispielsweise die Friedrich-Schiller-Universität Jena, das Leibnitz-Institut für Photonische Technologien e.V., die Universität Bielefeld, die Gottfried Wilhelm Leibnitz Universität in Hannover und die Universität Bayreuth. Tibor Navracsics, Kommissar für Bildung, Kultur, Jugend und Sport gratulierte den erfolgreichen Kandidaten: „Mit den Marie-Aktionen Skłodowska-Curie können wir Universitäten, Forschungsinstitute und andere Sektoren aus der ganzen Welt zusammenbringen, damit sie gemeinsam hervorragende Doktorandenprogramme entwickeln können. Vielversprechende Doktoranden sammeln Erfahrungen in verschiedenen Arbeitsumgebungen und entwickeln übertragbare Fähigkeiten, die von den Arbeitgebern sehr geschätzt werden. Die Doktorandenausbildung wird daher ein Sprungbrett für eine erfolgreiche Karriere sein." Die Projekte werden weltweit rund 1.800 Doktoranden hochwertige Forschungs- und Ausbildungsmöglichkeiten bieten.

Zu den 128 ausgewählten Promotionsstudiengängen gehören 16 europäische Industriepromotionen, bei denen außeruniversitäre Einrichtungen die gleiche Rolle spielen wie Universitäten und neun europäische gemeinsame Promotionen von Universitäten. Die ausgewählten Projekte decken verschiedene Forschungsbereiche wie Technik und Kommunikation, Umwelt, Gesundheit und Paläontologie ab.

Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen sind Teil des europäischen Programms „Horizont 2020“. Benannt wurden sie nach Marie Curie, der Physikerin und Chemikerin polnischer Herkunft, die in Frankreich lebte und über Radioaktivität forschte. Marie Sklodowska Curie erhielt zwei Nobelpreise.
Das Förderprogramm wurde von der Europäischen Kommission eingerichtet, um die länder- und sektorübergreifende Mobilität von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu unterstützen. Zudem sollen wissenschaftliche Laufbahnen attraktiver und der Forschungsstandort Europa noch interessanter werden. Ziel der Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen ist nicht zuletzt die Schaffung eines starken Pools von europäischen Forschenden.

Die Finanzhilfevereinbarungen werden am 15. August unterzeichnet und haben eine Laufzeit von vier Jahren.

 

Weitere Informationen:

Daily News

Die vollständige Liste der ausgewählten Projekte

Pressekontakt: Gabriele Imhoff, Tel.: +49 (30) 2280-2820

Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern beantwortet das Team des Besucherzentrums ERLEBNIS EUROPA per E-Mail oder telefonisch unter (030) 2280 2900.

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