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EU bekräftigt enge Verbindung zum westlichen Balkan

(05.07.2019) Die Europäische Union hat heute beim Gipfeltreffen im polnischen Poznań ihre Unterstützung für die westlichen Balkanländer bekräftigt.

Sie will zudem die Zusammenarbeit innerhalb der Region fördern, um die europäische Integration zu beschleunigen. Bei der Konferenz im Rahmen des „Berliner Prozesses“ treffen die Außen-, Innen- und Wirtschaftsminister aus Albanien, Bosnien und Herzegowina, dem Kosovo, Nordmazedonien, Montenegro und Serbien mit Vertretern der EU und von internationalen Finanzinstitutionen zusammen. Die EU wird dabei von der Hohen Vertreterin für Außen- und Sicherheitspolitik, Federica Mogherini, Erweiterungskommissar Johannes Hahn und Verkehrskommissarin Violeta Bulc vertreten. „Die Zusammenarbeit mit dem westlichen Balkan ist eine Priorität. Heute sind alle sechs westlichen Balkanländer näher an der Europäischen Union als noch zu Beginn unseres Mandats vor fast 5 Jahren. Die europäische Perspektive ist nach wie vor die treibende Kraft für den Wandel in der Region. Regionale Zusammenarbeit, gutnachbarliche Beziehungen und Aussöhnung sind entscheidend und unterstützen die Integration der westlichen Balkanstaaten in die EU“, sagte Mogherini.

Die EU konzentriert sich dabei auf eine verbesserte Konnektivität innerhalb des Westbalkans als Schlüsselfaktor für Wachstum und Beschäftigung. Ferner setzt die EU die Bereiche Verkehr und Energie, Digitaltechnik, Wirtschaft, Sicherheit und gutnachbarschaftliche Beziehungen.

Johannes Hahn ergänzte: „Wir intensivieren unsere Arbeit zur Modernisierung der Infrastrukturen, unterstützen die Digitalisierung, investieren in grünes Wachstum und Kreislaufwirtschaft. Die EU-Programme werden den Menschen in den westlichen Balkanländern greifbare Vorteile bringen und sind ein weiterer Meilenstein in unseren noch engeren Beziehungen zur Region.“

Auch Violetta Bulc betonte die Bedeutung regionaler Kooperation: "Ich freue mich sehr über die Unterstützung mehrerer regionaler Projekte - in Zusammenarbeit mit der Verkehrsgemeinschaft. Sie werden die Straßenverkehrssicherheit und die Effizienz der Schiene verbessern, Reisezeiten und Transportkosten reduzieren und Verkehrsengpässe beseitigen. Eine bessere Vernetzung bedeutet, den Alltag der Menschen in der Region zu unterstützen und sie näher an die EU heranzuführen".

Regionale Zusammenarbeit und gutnachbarschaftliche Beziehungen sind zentrale Elemente bei der Annäherung der Länder an die EU, da dies eine dauerhafte und aufrichtige Versöhnung bedeutet.

Die EU unterstützt weiterhin die Einbindung der Jugend des westlichen Balkans, die ebenfalls zur Stärkung der regionalen Vernetzung beiträgt. Junge Menschen aus der Region können an vielen Projekten, wie den Marie Skłodowska-Curie-Aktionen, den Programmen Creative Europe und Erasmus+ sowie dem Fenster Jugend in Aktion, das vom Ressourcenzentrum Südosteuropa (SALTO) (link is external) initiiert wurde, teilnehmen. Darüber hinaus unterstützt die EU die Arbeit des Regionalen Büros für Jugend-Zusammenarbeit (RYCO) (link is external) zur Förderung der Aussöhnung und Zusammenarbeit zwischen den Jugendlichen in der Region.

 

Weitere Informationen:

Pressemitteilung: Western Balkans Summit in Poznań: strengthening links within the region and with the EU

Bildmaterial von der Konferenz gibt es auf Europe by Satellite

Die offizielle Website der Konferenz 

Pressekontakt: Margot Tuzina, Tel.: +49 (30) 2280 2340

Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern beantwortet das Team des Besucherzentrums ERLEBNIS EUROPA per E-Mail oder telefonisch unter (030) 2280 2900.

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