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G7-Gipfel in Biarritz erreicht Kooperation bei globalen Herausforderungen

(27.08.2019) Zum Abschluss des G7-Gipfels in Biarritz haben sich die Staatschefs der sieben führenden Industrienationen auf eine verstärkte Zusammenarbeit verständigt.

In einer Erklärung von gestern Abend (Montag) betonen sie die gute Atmosphäre der Gespräche und die Übereinkommen in der Handels- und Sicherheitspolitik. Die Europäische Union ist Mitglied der G7.

Bei dem G7-Gipfel gelang unter französischem Vorsitz eine Einigung in folgenden Bereichen:

Handel

Die G7 setzen sich für einen offenen und fairen Welthandel und für die Stabilität der Weltwirtschaft ein. Die Finanzminister sollen die Weltwirtschaftsentwicklung genau beobachten. Daher fordern die G7, die Wirksamkeit der WTO zu überprüfen, um den Schutz des geistigen Eigentums zu verbessern, Streitigkeiten schneller beizulegen und unfaire Handelspraktiken zu beseitigen. Die G7 verpflichten sich, im Jahr 2020 eine Vereinbarung zur Vereinfachung der regulatorischen Hindernisse und zur Modernisierung der internationalen Besteuerung im Rahmen der OECD zu treffen.

Iran

Wir teilen zwei Ziele: sicherzustellen, dass der Iran niemals Atomwaffen erwirbt, und Frieden und Stabilität in der Region zu fördern.

Ukraine

Frankreich und Deutschland werden in den kommenden Wochen einen Gipfel im Normandie-Format organisieren, um konkrete Ergebnisse zu erzielen.

Libyen

Wir unterstützen eine Waffenruhe in Libyen, der zu einem langfristigen Waffenstillstand führen wird. Wir glauben, dass nur eine politische Lösung die Stabilität Libyens gewährleisten kann. Wir fordern eine gut vorbereitete internationale Konferenz, auf der alle für diesen Konflikt relevanten Interessengruppen und regionalen Akteure zusammenkommen. In diesem Zusammenhang unterstützen wir die Arbeit der Vereinten Nationen und der Afrikanischen Union.

Hongkong

Die G7 bekräftigt die Bedeutung der chinesisch-britischen Gemeinsamen Erklärung von 1984 zu Hongkong und fordert, dass Gewalt vermieden wird.

Im französischen Seebad Biarritz hatten sich am Wochenende die Staatschefs von Deutschland, Frankreich, Italien, Japan, Kanada, dem Vereinigten Königreich und den USA zu Beratungen über die globalen Herausforderungen getroffen. Die Treffen finden jährlich in dem Land mit G7-Vorsitz statt. Im Jahr 2020 haben die USA den Vorsitz.

 

Weitere Informationen:

Die Erklärung im Wortlaut

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Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern beantwortet das Team des Besucherzentrums ERLEBNIS EUROPA per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!oder telefonisch unter (030) 2280 2900.

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