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Deutscher Hersteller von eBike-Antrieben profitiert von EU-Investitionsoffensive

(08.10.2019) Die Europäische Investitionsbank (EIB) stellt dem Hersteller für eBike-Antriebssysteme Fazua GmbH 12 Mio. Euro zur Verfügung.

Die in München ansässige Fazua GmbH will das Geld für den Ausbau des Unternehmens sowie für Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten einsetzen. Die Finanzierung erfolgt im Rahmen des Venture Debt-Produktes der EU-Bank, eine Art Risikokapital für innovative Unternehmen. Der Kredit ist durch eine Garantie des „Europäischen Fonds für strategische Investitionen“ (EFSI), besser bekannt als „Juncker-Plan“, abgesichert. Durch die Investitionsoffensive werden derzeit 972.000 kleine und mittlere Unternehmen in Europa unterstützt.

 

Das stark wachsende, 2013 gegründete Jungunternehmen fertigt leichte eBike-Antriebssysteme, die mit Motor und Batterie im Unterrohr der Fahrräder eingepasst sind. Seit Markteintritt hat Fazua(link is external) einen Kundenstamm aufgebaut, der inzwischen mehr als 35 europäische Hersteller zählt, die Fahrräder in den Bereichen „eMountainbike“, „eUrban“, „eGravel“ und „eRennrad“ anbieten, wo Fazua eine führende Marktstellung innehat.

Vizepräsident Valdis Dombrovskis sagte: „Mit der Garantie der EIB-Finanzierung für Fazua bekräftigt der Juncker-Plan ein weiteres Mal seine Unterstützung für ein innovatives, ehrgeiziges und in der EU ansässiges Start-up, das darauf setzt neue Produkte zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Der anhaltende Erfolg von Fazua schafft mehr Arbeitsplätze und nachhaltiges Wachstum für die lokale Wirtschaft, und dies sind die zentralen Anliegen der Juncker-Kommission.“

Auch Geschäftsführer Fabian Reuter freut sich über die abgeschlossene Finanzierung: „Das von der EIB zur Verfügung gestellte Kapital stellt für uns das ideale Finanzierungsinstrument in der aktuellen Unternehmensphase dar.“ Dabei betont er auch die Bedeutung des Produktions- und gleichzeitig Entwicklungsstandortes in Ottobrunn, bei München. „Wichtig ist uns dabei auch, die Beibehaltung unseres erfolgreichen Geschäftsmodells mit höchsten Qualitätsansprüchen und einer Produktion unter eigenem Dach in Deutschland und verlässlichen Partnern, die ebenfalls größtenteils aus Europa stammen,“ so Reuter.

 

Weitere Informationen:

Die vollständige Pressemitteilung

Die Investitionsoffensive für Europa

EFSI: Projekte und Vereinbarungen 

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