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EU und Japan wollen Verhandlungen über Freihandelsabkommen rasch abschließen

(21.03.17) EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und EU-Ratspräsident Donald Tusk haben heute (Dienstag) den japanischen Ministerpräsidenten in Brüssel empfangen.

Dabei standen die laufenden Verhandlungen über ein gemeinsames Freihandelsabkommen im Mittelpunkt der Gespräche. „Unsere Verhandlungen mit Japan befinden sich nun in einer entscheidenden – und hoffentlich finalen – Phase. Nach den heutigen Diskussionen bin ich sehr zuversichtlich, dass wir damit den Weg bereitet haben für eine zügige Einigung in diesem Jahr“, so Kommissionspräsident Juncker. „Dieses Abkommen ist notwendig, weil wir an einen freien, fairen und auf Regeln basierenden Handel glauben. Und so werden wir auch weiterhin auf die Welt schauen, anstatt zurückzukehren zum Isolationismus. Die EU ist ein offener, fairer Geschäftspartner.“

Präsident Juncker sagte ein hohes Maß an Transparenz für den weiteren Verhandlungsprozess zu. Die nächste Verhandlungsrunde findet im April in Tokio statt.  

Die verstärkte Zusammenarbeit mit Japan im Bereich der Datenwirtschaft stand im Mittelpunkt der gestrigen Gespräche von Andrus Ansip, Vizepräsident der EU-Kommission und zuständig für die Digitale Agenda, und Věra Jourová, EU-Kommissarin für Justiz, Verbraucherschutz und Gleichstellung, auf der IT-Messe CeBIT in Hannover. Ansip und Jourová trafen dazu hochrangige japanische Vertreter aus Politik und Wirtschaft und starteten einen Dialog zu Datenschutz und freien Datenfluss mit Japan.

Weitere Informationen:

Vollständiges Statement von Kommissionspräsident Juncker nach dem EU-Japan-Treffen

EU-Japan-Handelsbeziehungen

Dialog über Datenschutz und Datenfluss mit Japan

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