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Kommission fragt Öffentlichkeit: Wie funktionieren die EU-Finanzaufsichtsbehörden?

(21.03.17) Die Europäische Kommission hat heute (Dienstag) eine öffentliche Konsultation über die EU-Finanzaufsichtsbehörden gestartet.

Die Europäische Bankenaufsicht (EBA) in London, die Aufsicht für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung (EIOPA) in Frankfurt und die Wertpapieraufsicht (ESMA) in Paris sind ein Eckpfeiler der Reformen, die im Zuge der Finanzkrise eingeführt wurden. Seit ihrer Gründung haben die EU-Aufsichtsbehörden zur einheitlichen Anwendung von Regeln und zur Konvergenz von Aufsichtspraktiken beigetragen. Ziel ist es nun, Bereiche zu identifizieren, in denen die Wirksamkeit und Effizienz der europäischen Finanzaufseher gestärkt und verbessert werden kann.

Eine stärker koordinierte und integrierte Finanzaufsicht wird durch die Weiterentwicklung und Integration der EU-Kapitalmärkte in der Kapitalmarktunion immer wichtiger. „Die EU muss ihre Anstrengungen verstärken, um besser integrierte, effizientere und stabilere Finanzmärkte zu schaffen“, sagte Valdis Dombrovskis, Vizepräsident für Finanzstabilität, Finanzdienstleistungen und Kapitalmarktunion. „Eine solide und effiziente Finanzaufsicht ist der Schlüssel zu diesem Ziel.“

Eine allgemeine Überprüfung der europäischen Finanzaufsichtsbehörden ist für dieses Jahr vorgesehen und war bereits in den EU-Verordnungen zu ihrer Gründung angelegt. Die Konsultation läuft bis zum 16. Mai 2017.

Weitere Informationen:

Öffentliche Konsultation über die europäischen Finanzaufsichtsbehörden

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