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Mitgliedstaaten für striktere EU-Regeln für die Zulassung von Pkw

(29.05.17) Die EU-Mitgliedstaaten haben sich heute (Montag) auf ihre Position für ein strengeres System der Marktzulassung von Fahrzeugen verständigt.

Die Kommission hatte im letzten Jahr strengere Sicherheits- und Umweltvorschriften für Automobilhersteller in Folge des VW-Abgasskandals vorgelegt. Mit der Einigung im Rat können nun die Trilogverhandlungen mit dem Europäischen Parlament beginnen.

Die für Binnenmarkt und Industrie zuständige EU-Kommissarin Elżbieta Bieńkowska erklärte: „Fast zwei Jahre nach Beginn des Abgasskandals kommen immer neue Anschuldigungen, Enthüllungen und Untersuchungen ans Licht. Wir brauchen endlich ein glaubwürdiges, stringentes System für Fahrzeugtypgenehmigungen. Das schulden wir nicht nur unseren Bürgerinnen und Bürgern, sondern auch denjenigen Herstellern, die sich nicht dazu herabgelassen haben, zu betrügen.“

Die Kommission hatte im Januar 2016 strengere Regeln für die Zulassung von Pkw vorgeschlagen. Damit sollen Fahrzeugprüfungen durch nationale technische Dienste unabhängiger werden, bereits angemeldete Autos stärker überwacht und das System der Typgenehmigung unter mehr europäische Aufsicht gestellt werden.

Weitere Informationen:

Vorschlag der Kommission zur Überarbeitung des Typgenehmigungssystems der EU

Fragen und Antworten zur Kfz-Zulassung und Emissionsstandards in der EU

Pressemitteilung des Rates vom 29. Mai 2017

Bericht des EU-Ratsvorsitzes über die Reform der Vorschriften für die Typgenehmigung und Marktüberwachung von Kraftfahrzeugen

Pressemitteilung des EU-Parlaments nach dem Plenarvotum am 4. April 2017

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