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Mogherini besucht Rohingya-Flüchtlingslager in Bangladesch

(20.11.2017) Die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Federica Mogherini, hat gestern gemeinsam mit Bundesaußenminister Sigmar Gabriel ein Flüchtlingslager der Rohingya in Bangladesch besucht.

Vor dem heute in Myanmar beginnenden EU-Asien-Ministertreffens haben sich beide ein Bild von der Situation der vor Verfolgung aus dem Nachbarland Myanmar geflüchteten muslimischen Rohingya gemacht.

In Myanmar treffen heute Außenminister aus Europa und Asien zu ihrem 13. Treffen zusammen, um den 12. ASEM-Gipfel der Staats- und Regierungschefs im Oktober 2018 in Brüssel vorzubereiten. Auf der Tagesordnung steht dabei neben dem Klimawandel und nachhaltiger Entwicklung die Flucht hunderttausender muslimischer Rohingya vor Gewalt und Verfolgung in Myanmar.

Mogherini bekräftigte die Zusage der EU, die Unterstützung für die Geflüchteten und für das Aufnahmeland Bangladesch zur Bewältigung der Herausforderung fortzusetzen. „Wir sind uns der schwierigen Situation der örtlichen Behörden und der Bangladeschi bewusst. Sie beherbergen so eine große Anzahl Traumatisierter, die hierhergekommen sind und schreckliche Geschichten in sich tragen, vor allem Frauen und Kinder, sehr junge Kinder“, sagte Mogherini.

Es müssten nun Lösungen gefunden werden, vor allem der Plan von Kofi Annan müsse umgesetzt werden. Die  Regierungschefin von Myanmar Aung San Suu Kyi habe der Umsetzung des Plans bereits zugestimmt. Die EU wolle sie nun dabei unterstützen, so Mogherini weiter.

 

Weitere Informationen:

Eingangsstatement von Federica Mogherini zu Beginn des 13. EU-Asien-Treffens (ASEM)

Der Wortlaut des Statements von Federica Mogherini nach ihrem Besuch des Rohingya-Lagers in Bangladesch

EU-Asien-Ministertreffen in Myanmar (ASEM) vom 20.-21.11.2017

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