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Verschmutzung von Küsten, Städten und Häfen durch Schifffahrt dank gemeinsamer Maßnahmen zurückgegangen

(16.04.2018) Wie sich aus einem heute veröffentlichten Bericht ergibt, ist die von Schiffen erzeugte Luftverschmutzung durch Schwefeloxide (SOx) in der EU in den letzten Jahren erheblich zurückgegangen.

Dieser positive Trend ist das Ergebnis vereinter Bemühungen der Mitgliedstaaten und der Seeverkehrsbranche bei der Umsetzung der sogenannten Schwefelrichtlinie und  zum Wandel hin zu saubereren Kraftstoffen.

Der für Umwelt, Meerespolitik und Fischerei zuständige EU-Kommissar Karmenu Vella erklärte: „Umweltrechtliche Vorschriften können die Lebensqualität unserer Bürgerinnen und Bürger erfolgreich schützen, wenn alle Beteiligten zusammenarbeiten, um sie korrekt anzuwenden. Das gemeinsame Engagement der Mitgliedstaaten und der maritimen Branche insgesamt  zahlt sich aus. Menschen, die an den Küsten der geschützten Meeresgebiete leben, könne sauberere und gesündere Luft einatmen. Dabei haben wir faire Wettbewerbsbedingungen für die Industrie erhalten.“

Die technische und finanzielle Unterstützung der Mitgliedstaaten durch die EU war ein wichtiger Faktor dafür, dass die Vorschriften eingehalten werden konnten. Dank den seit 2015 für die „SOx-Emissions-Überwachungsgebiete“ in der Nord- und Ostsee geltenden strengeren Grenzwerten haben sich die Emissionen dort halbiert, ohne dass dies größere wirtschaftliche Auswirkungen auf den Sektor insgesamt gehabt hätte. Schiffsabgase stellen eine wesentliche Luftverschmutzungsquelle dar und haben somit erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger und auf die Umwelt.

Vor wenigen Tagen hat die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO) über eine erste Strategie zur Verringerung der Treibhausgasemissionen aus dem internationalen Seeverkehr in einer Grundsatzvereinbarung veröffentlicht.

 

Weitere Informationen:

Der Bericht zur Luftverschmutzung durch Schwefeloxide

Hintergründe zur Luftverschmutzung durch Schifffahrt

Initiative: Saubere Luft für alle Europäer

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