Europa-Informationszentrum für die Region zwischen Elbe, Weser und Aller beim Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg

Mitgliedsstaaten

 Schritt für Schritt ist seit 1957 aus der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) mit sechs Ländern die Europäische Union (EU) mit heute 27 Mitgliedern geworden. Und weitere Beitritte werden folgen.

 

 

 

 

 

 

 

Von Anfang an war die Gemeinschaft für alle europäischen Staaten offen. 1951 legten Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlande mit der Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) den Grundstein für die europäische Einigung. 1957 gründeten diese Länder in Rom die EWG und die Europäische Atomgemeinschaft. Dabei wurde von Anfang an das Ziel formuliert, diese Gemeinschaften auf weitere Staaten auszudehnen.

Wegen des Ost-West-Konfliktes blieb der Integrationsprozess aber auf Westeuropa beschränkt. Dies änderte sich mit dem Fall des Eisernen Vorhangs 1989. Mit der deutschen Wiedervereinigung wurden die neuen Bundesländer Teil der Union.

Jeder europäische Staat kann grundsätzlich den Antrag zur Aufnahme in die Europäische Union stellen. Voraussetzungen sind unter anderen das Bekenntnis zu den Grundsätzen der Freiheit, der Demokratie, der Achtung der Menschenrechte, der Grundfreiheiten und der Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit. Diese Grundsätze sind in den so genannten Kopenhagener Kriterien festgelegt, die die Beitrittsbedingungen regeln.

2020 ist Großbritannien in Folge eines Referendums aus dem Jahr 2016 aus der Europäischen Union ausgetreten. Während einer Übergangsphase bis 31. Dezember 2020 bleibt Großbritannien im EU-Binnenmarkt und in der Zollunion. Bis dahin muss das Land weiter das EU-Regelwerk anerkennen und Mitgliedsbeiträge zahlen, ohne noch ein Stimmrecht zu haben.

Mehr Informationen zu den einzelnen Mitgliedsstaaten finden Sie mit Klick auf das jeweilige Land.

 

EU-Mitgliedsländer

Die Europäische Union hat 28 Mitgliedsländer:

Belgien (1958)

Bulgarien (2007)

Dänemark (1973)

Deutschland (1958)

Estland (2004)

Finnland (1995)

Frankreich (1958)

Griechenland (1981)

Irland (1973)

Italien (1958)

Kroatien (2013)

Lettland (2004)

Litauen (2004)

Luxemburg (1958)

Malta (2004)

Niederlande (1958)

Österreich (1995)

Polen (2004)

Portugal (1986)

Rumänien (2007)

Schweden (1995)

Slowakei (2004)

Slowenien (2004)

Spanien (1986)

Tschechische Republik (2004)

Ungarn (2004)

Zypern (2004)

 

Bildquelle: iStock

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