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Juncker-Plan mobilisiert bereits Investitionen von über 450 Milliarden Euro

(25.11.2019) Nach den jüngsten Zahlen vom November 2019 wird die Europäische Investitionsoffensive („Juncker-Plan“) voraussichtlich 450,6 Mrd. Euro an Investitionen in der EU generieren.

Im November beliefen sich die im Rahmen des Juncker-Plans genehmigten Finanzierungen auf 83,2 Mrd. Euro in den 28 Mitgliedstaaten, die etwa das Fünffache an privaten Investitionen freisetzen. Mehr als eine Million (1.042.890) Start-ups und kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sollten von einem besseren Zugang zu Finanzmitteln profitieren. Derzeit sind Griechenland, Estland, Portugal, Bulgarien, Polen und Portugal die fünf Länder mit den höchsten Investitionen im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung.

 
 

Die makroökonomischen Auswirkungen der im Rahmen des Juncker-Plans finanzierten EIB-Investitionen sind deutlich spürbar. So stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der EU um 0,9 Prozent und schuf 1,1 Mio. neue Arbeitsplätze im Vergleich zum Basisszenario. Bis 2022 wird das BIP der EU durch den Juncker-Plan um 1,8 Prozent gewachsen sein und 1,7 Millionen Arbeitsplätze geschaffen haben.

In Deutschland beläuft sich das Gesamtfinanzierungsvolumen aus dem Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI) auf 7,3 Mrd. Euro und soll 31,2 Mrd. Euro an Folgeinvestitionen mobilisieren.

Aufbauend auf den Erfolg des Juncker-Plans soll das Folgeprogramm „InvestEU“ aus dem nächsten langfristigen EU-Haushalt Investitionen, Innovation und die Schaffung von Arbeitsplätzen in Europa weiter ankurbeln und mindestens weitere 650 Mrd. Euro an zusätzlichen Investitionen freisetzen. Das Programm führt den Europäischen Fonds für strategische Investitionen und 13 weitere EU-Finanzierungsinstrumente, die derzeit Investitionen in der EU fördern, unter einem Dach zusammen, wodurch der Zugang zu EU-Mitteln einfacher und effizienter wird.

 

 

Weitere Informationen:

Ergebnisse der EU-Investitionsoffensive

Ergebnisse der EU-Investitionsoffensive in Deutschland

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