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EU vertieft Handelsbeziehungen mit Afrika, Indonesien und Neuseeland

(17.01.2020) Die EU schließt heute die erste Verhandlungsrunde zur Vertiefung des bestehenden Wirtschaftspartnerschaftsabkommens (Economic Partnership Agreements, EPA) mit den Partnern des Östlichen und Südlichen Afrika (Komoren, Madagaskar, Mauritius, Seychellen und Simbabwe) ab.

Zudem berichtet die Kommission über die Fortschritte der letzten Verhandlungsrunden über die Handelsabkommen zwischen der EU und Indonesien sowie zwischen der EU und Neuseeland .

Während der Verhandlungsrunde mit den Staaten des Östlichen und Südlichen Afrika (ESA) haben die Partner erste substanzielle Gespräche zu fünf Kapiteln geführt: Ursprungsregeln, Zoll- und Handelserleichterungen, technische Handelshemmnisse, gesundheitspolizeiliche und pflanzenschutzrechtliche Normen und Landwirtschaft. Die zweite Runde soll noch vor der Sommerpause in Brüssel stattfinden. Der Prozess steht im Kontext der aktuellen EU-Afrika-Strategie und unterstützt die Umsetzung der im September 2018 gestarteten Afrika-Europa-Allianz für nachhaltige Investitionen und Beschäftigung. Durch die Vertiefung der derzeitigen Handelsbeziehungen will die EU auch die regionale Integration innerhalb des Kontinents und die Vorbereitungen für die Verwirklichung der afrikanischen Kontinental-Freihandelszone unterstützen.

Die heute veröffentlichten Berichte über die Verhandlungsrunden zwischen der EU und Indonesien sowie zwischen der EU und Neuseeland zeigen, dass die Gespräche in einer konstruktiven Atmosphäre stattfanden. Die Unterhändler erzielten mit Indonesien in allen Kapiteln gute Fortschritte, insbesondere bei den Kapiteln öffentliches Beschaffungswesen, Ursprungsregeln, Zoll und Handelserleichterungen, Regeln für den Handel mit Lebensmitteln, tierischen und pflanzlichen Erzeugnissen, technischen Handelshemmnissen sowie Fragen der nachhaltigen Entwicklung. Die nächste Verhandlungsrunde ist für März 2020 in Indonesien geplant.

Die Gespräche mit Neuseeland ermöglichten es, sich auf gemeinsame Positionen in einer Reihe von Bereichen zu einigen. Die Gespräche erstreckten sich auf verschiedene Kapitel des künftigen Abkommens: geografische Angaben, Dienstleistungen, Investitionsliberalisierung und Kapitalverkehr, Energie und Rohstoffe, kleine und mittlere Unternehmen und Streitbeilegung sowie Rechtsfragen. Die nächste Runde ist für das Frühjahr in Brüssel geplant.

 

 

Weitere Informationen:

Die Daily News vom 17.01.2020

Partnerschaft der EU und Afrika 

Der Bericht zu den Verhandlungen EU und Indonesien

Der Bericht zu den Verhandlungen EU und Neuseeland

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