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Rohingya-Krise: EU hält Unterstützung für Myanmar und Bangladesch aufrecht

(03.03.2020) Die Europäische Kommission stellt 31 Mio. Euro an humanitärer Hilfe zur Bewältigung der Rohingya-Krise in Bangladesch und Myanmar zur Verfügung.

„Die Rohingya-Krise ist nun im dritten Jahr. Es ist wichtiger denn je, unsere Unterstützung aufrechtzuerhalten und diejenigen nicht zu vergessen, die weiterhin auf humanitäre Hilfe angewiesen sind, um zu überleben. Die EU hat sich verpflichtet, sowohl die Flüchtlinge als auch die Aufnahmegemeinschaften in Cox's Bazar zu unterstützen, ebenso wie die gefährdeten Rohingya in Myanmar“, sagte der Kommissar für Krisenmanagement Janez Lenarčič.

 
 

Von den heute (Dienstag) angekündigten Mitteln werden 18,5 Mio. Euro für medizinische Versorgung, Nahrungsmittel und Bildung für die am stärksten gefährdeten Gruppen unter den Flüchtlingen und den Aufnahmegemeinschaften in Bangladesch zur Verfügung gestellt. Weitere 3,5 Mio. Euro sollen der Vorbereitung auf Naturkatastrophen dienen.

In Myanmar werden 6,5 Mio. Euro schwerpunktmäßig den Gemeinden in den Staaten Rakhine, Kachin und Shan zur Verfügung gestellt und der Gesundheitsversorgung, Ernährung, Bildung und Unterkünften zugutekommen. Der Schutz steht ebenfalls im Mittelpunkt dieser Unterstützung, wobei der Schwerpunkt auf der Registrierung und Dokumentation liegt. Weitere 2,5 Mio. Euro sollen auch hier das lokale Bereitschaftssystem für den Fall von Konflikten oder Naturkatastrophen stärken.

 

Weitere Informationen:

Factsheet zu Hilfe in Bangladesh 

Factsheet zu Hilfe in Myanmar 

Die vollständige Pressemitteilung 

Pressekontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel.: +49 (30) 2280- 2200

Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern beantwortet das Team des Besucherzentrums ERLEBNIS EUROPA per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!der telefonisch unter (030) 2280 2900.

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