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Treibhausgasemissionen innerhalb des Europäischen Emissionshandels 2019 deutlich gesunken

(05.05.2020) Die Treibhausgasemissionen aller Teilnehmer im EU-Emissionshandelssystem sind 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 8,7 Prozent gesunken.

Das zeigen heute von der Europäischen Kommission veröffentlichte Zahlen. Die Umstellung von Kohle auf erneuerbare Energien und Gas führte demnach zu einem 15-prozentigen Rückgang der Emissionen bei der Stromerzeugung. Die Emissionen der Industrie gingen um 2 Prozent zurück, während sie im Luftfahrtsektor um ein Prozent anstiegen. „Das EU-Emissionshandelssystem ist ein wichtiges Instrument, um Emissionen zu begrenzen und Anreize für weitere Reduzierungen zu geben, in dem es CO2 einen Preis gibt,“ sagte Frans Timmermans, Exekutiv-Vizepräsident der Europäischen Kommission für den europäischen Green Deal.

 

Der Emissionshandel der EU soll in den kommenden Jahren weiter überarbeitet werden. „Er kann so zu einem noch wirkungsvolleren Instrument werden, um unsere europäischen Green-Deal-Ziele und unsere Verpflichtungen im Rahmen des Pariser Abkommens zu erfüllen und gleichzeitig unsere Wirtschaft und die Energie, die sie antreibt, zu modernisieren“, sagte Timmermans.

Im Rahmen des EU-Emissionshandels waren alle Betreiber verpflichtet, ihre verifizierten Emissionen für 2019 bis zum 31. März 2020 zu melden und bis zum 30. April 2020 genügend Zertifikate abzugeben, um diese Emissionen abzudecken.

Alle Daten - die einen Zeitraum vor der Covid-19-Krise abdecken - sind dem „Transaction Log“ öffentlich zugänglich.

Das Emissionshandelssystem ist ein Eckpfeiler der EU-Politik zur Bekämpfung des gefährlichen Klimawandels. Es umfasst 31 Länder und begrenzt die Emissionen von mehr als 11.000 Kraftwerken, Industrieanlagen und von Fluggesellschaften. Er deckt rund 45 Prozent der Treibhausgasemissionen in der EU ab.

 

 

Weitere Informationen

Ausführliche Informationen zu den Zahlen von 2019: Emissions trading: greenhouse gas emissions reduced by 8.7% in 2019

Website zum Emissionshandelssystem der EU

Website zum europäischen Grünen Deal

Pressekontakt: Claudia Guske(link sends e-mail), Tel.: +49 (30) 2280-2190

Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern beantwortet das Team des Besucherzentrums ERLEBNIS EUROPA per E-Mail(link sends e-mail) der telefonisch unter (030) 2280 2900.

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