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Professor Peter Piot unterstützt Kommission von der Leyen bei gemeinsamer Reaktion auf Coronavirus-Pandemie

(07.05.2020) Der belgische Virologe Peter Piot, einer der Entdecker des Ebola-Virus, ehemaliger Untergeneralsekretär der UNO und langjähriger Leiter des AIDS-Programms der UN, unterstützt die Europäische Kommission unter Präsidentin Ursula von der Leyen bei der gemeinsamen Reaktion der EU auf das Coronavirus.

„Wir müssen uns im Kampf gegen das Virus auf den besten Rat unserer Top-Experten stützen. Die unschätzbare Erfahrung von Professor Piot wird unsere Maßnahmen voranbringen, um die Entwicklung und den Einsatz von Impfstoffen, Diagnostika und Therapien zur Bekämpfung des Coronavirus zu beschleunigen – und eine Strategie zu entwickeln, die uns auf künftige Epidemien vorbereitet“, sagte Präsidentin von der Leyen.

 Als Sonderberater der Präsidentin wird Professor Piot die Kommission bei der Unterstützung und Steuerung von Forschung und Innovation im weltweiten Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie beraten.

Peter Piot ist derzeit Direktor der London School of Hygiene & Tropical Medicine. Er ist auch Mitglied in der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina(link is external). 1976 entdeckte er in Zaire das Ebola-Virus mit und leitete auch bahnbrechende Forschungsarbeiten über HIV-AIDS, Frauengesundheit und Infektionskrankheiten, vor allem in Afrika. Später leitete er 10 Jahre lang das AIDS-Programm der Vereinten Nationen.

Der ehemalige Untergeneralsekretär der UNO ist zudem Mitglied des wissenschaftlichen Beratungsgremiums, das der Kommission Empfehlungen zur Reaktion auf die Pandemie gibt; dazu gehören auch politische Maßnahmen zur Bewältigung ihrer langfristigen Folgen.

Präsidentin von der Leyen und die EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides werden heute per Videokonferenz mit dem Gremium zusammentreffen.

 

 

Weitere Informationen:

Daily News  vom 7. Mai 2020

Lebenslauf von Professor Peter Piot(link is external)

Videobotschaft von Professor Piot zur Global Response Initiative der EU-Kommission vom 4. Mai

Website: Coronavirus – Krisenreaktion der EU

Pressekontakt: Claudia Guske(link sends e-mail), Tel.: +49 (30) 2280-2190

Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern beantwortet das Team des Besucherzentrums ERLEBNIS EUROPA per E-Mail(link sends e-mail) der telefonisch unter (030) 2280 2900.

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