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Waldbrände: EU stockt rescEU-Flotte vor dem Sommer um weitere Löschflugzeuge auf

(05.06.2020) Zur Vorbereitung auf das Risiko von Waldbränden im diesjährigen Sommer erweitert die EU ihre Flotte von Luftfahrzeugen im Rahmen des rescEU-Katastrophenschutzes.

Die schwedische Regierung wird zwei neue Löschflugzeuge für die EU-Reserve kaufen, die von der EU finanziert werden. Damit wird die von der EU finanzierte rescEU-Flotte im Jahr 2020 auf insgesamt 13 Flugzeuge und sechs Hubschrauber aufgestockt, die in Notsituationen rasch auch in anderen Ländern eingesetzt werden können.

Der EU-Kommissar für Krisenmanagement, Janez Lenarčič, sagte: „Waldbrände können jederzeit ausbrechen und der Klimawandel hat zu ihrer Zunahme in ganz Europa geführt. Wir müssen diesen Sommer gewappnet sein. Ich danke unseren schwedischen Freunden, die einen wichtigen Beitrag zu unserer Brandbekämpfung im Rahmen von rescEU leisten. Ich bin sehr stolz darauf, dass unsere europäische Löschflotte bestmöglich auf die diesjährige Waldbrandsaison vorbereitet ist.“ 

rescEU-Waldbrandbekämpfungskapazitäten

Die EU stellt Finanzmittel dafür bereit, dass sieben EU-Mitgliedstaaten ihre Flugzeuge und Hubschrauber 2020 in der rescEU-Löschflotte zusammenführen, sodass diese in Notsituationen rasch auch in anderen Ländern eingesetzt werden kann.

Die rescEU-Waldbrandbekämpfungsreserve besteht nun aus zwei Löschflugzeugen aus Kroatien, zwei Löschflugzeugen aus Zypern, einem Löschflugzeug aus Frankreich, zwei Löschflugzeugen aus Griechenland, zwei Löschflugzeugen aus Italien, zwei Löschflugzeugen aus Spanien sowie zwei Löschflugzeugen und sechs Löschhubschraubern aus Schweden.

Vorbereitungs- und Überwachungsmaßnahmen für die Waldbrandsaison 2020

Die Europäische Kommission wird die Überwachung und Koordinierung zur Vorbereitung auf die diesjährige Waldbrandsaison fortsetzen.

- Das Zentrum für die Koordination von Notfallmaßnahmen (ERCC) wird die Entwicklung von Bränden beobachten und engen Kontakt mit den Behörden der betroffenen Länder halten.

- Nationale und europäische Überwachungsdienste und -instrumente wie das Europäische Waldbrandinformationssystem (EFFIS) bieten einen Überblick über europäische Daten aus nationalen Waldbrandbekämpfungsprogrammen.

- Vor und während der Saison finden regelmäßige Treffen mit den EU-Mitgliedstaaten und den Teilnehmerstaaten des EU-Katastrophenschutzverfahrens statt, um Informationen über ihren Vorbereitungsstand und über Brandrisiken auszutauschen.

Der Copernicus(link is external)-Satellitenkartierungsdienst der EU kann für die Kartierung von Waldbränden genutzt werden.

 

 

Weitere Informationen:

Die vollständige Pressemitteilung

rescEU-Factsheet 

Waldbrände in der EU

Pressekontakt: Laura Bethke(link sends e-mail), Tel.: +49 (30) 2280- 2200

Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern beantwortet das Team des Besucherzentrums ERLEBNIS EUROPA per E-Mail(link sends e-mail) der telefonisch unter (030) 2280 2900.

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