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Die Europäische Union verstärkt ihre Unterstützung zur Bekämpfung der schweren Heuschreckenplage in Ostafrika

(08.07.2020) Die Heuschreckenplage in Ostafrika hat verheerende Auswirkungen auf die Ernährungssicherheit in einer ohnehin gefährdeten Region.

Die EU unterstützt die Vereinten Nationen und die Partnerländer bei der Bekämpfung der Plage mit weiteren 15 Mio. Euro. Die Anstrengungen, die Ausbreitung der Plage zu stoppen, werden durch die Coronavirus-Pandemie zusätzlich behindert. Daher verstärkt die EU zudem ihre Unterstützung für den Reaktionsplan der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) und baut ihre Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe in der Region aus.

Jutta Urpilainen‚ EU-Kommissarin für internationale Partnerschaften, erklärte dazu: „Unsere Freunde und Partner am Horn von Afrika sind mit den katastrophalen Folgen konfrontiert, die diese Heuschreckenplage für ihre Existenzgrundlagen und ihre Ernährungssicherheit mit sich bringt. Hinzu kommt die Coronavirus-Pandemie, die die Bekämpfung der Plage noch erschwert. Wir haben zu Beginn des Jahres bereits Maßnahmen ergriffen, da rasch auf die Heuschreckenplage reagiert werden musste. Der heutige Beschluss, unsere Unterstützung aufzustocken, zeugt von unserer Entschlossenheit, als Gründungsmitglied des Globalen Netzwerks gegen Ernährungskrisen den Kampf gegen Ernährungsunsicherheit fortzusetzen.“

Da die Wüstenheuschreckenplage weiter anhält, müssen die Maßnahmen in den betroffenen Ländern über den von der FAO bereits ausgearbeiteten Reaktionsplan hinaus verstärkt werden, um die Regierungen vor Ort zu unterstützen. Die EU und ihre Partner in der Region sind entschlossen, diese Plage einzudämmen, ihre Auswirkungen auf die Ernährungssicherheit zu antizipieren und die Existenzgrundlagen von Millionen gefährdeter Menschen in ganz Ostafrika und darüber hinaus zu schützen.

Der heute angekündigte EU-Beitrag in Höhe von 15 Mio. Euro kommt zu den 42 Mio. Euro hinzu, die Anfang 2020 für ein umfassendes Konzept für humanitäre Hilfe und Entwicklung in der Region bereitgestellt wurden.

 

Weitere Informationen:

Die vollständige Pressemitteilung

Globales Netzwerk gegen Ernährungskrisen

Pressekontakt: Laura Bethke(link sends e-mail), Tel.: +49 (30) 2280- 2200

Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern beantwortet das Team des Besucherzentrums ERLEBNIS EUROPA per E-Mail(link sends e-mail) der telefonisch unter (030) 2280 2900.

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