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Globale Reaktion auf die Coronavirus-Krise: Humanitäre Luftbrücke der EU unterstützt Menschen im Irak

(27.07.2020) Der jüngste Flug im Rahmen der humanitären Luftbrücke der EU ist mit über 40 Tonnen an Hilfsgütern für die medizinische Ausstattung und Notfallversorgung im Irak gelandet.

Der Flug ist Teil der laufenden Unterstützung durch Team Europe, um Menschen trotz der weltweit schwersten humanitären Krise zu helfen. Außerdem stellt die EU ein humanitäres Hilfspaket in Höhe von über 35 Mio. Euro bereit, um den Opfern des Konflikts und der Vertreibung im Irak zu helfen und die Maßnahmen zur Reaktion auf die Coronavirus-Pandemie zu unterstützen.

Hierzu erklärte Janez Lenarčič, EU-Kommissar für Krisenmanagement: „Die EU steht weiterhin den Menschen in Irak zur Seite, die am dringendsten Hilfe benötigen. Angesichts der Coronavirus-Pandemie sehen sich die in Irak tätigen humanitären Organisationen äußerst schwierigen Zugangsbedingungen gegenüber, während gleichzeitig der Hilfsbedarf zunimmt. Diese humanitäre Luftbrücke ist konkreter Ausdruck der Solidarität der EU mit den Menschen, die am meisten gefährdet sind.“

Die humanitäre Hilfe der EU in Irak hat insbesondere zum Ziel, lebensrettende Hilfe wie notfallmedizinische Versorgung, Unterkunft, Zugang zu sicherer Wasser- und Sanitärversorgung sowie zu Bildung und Schutz bereitzustellen. Die humanitäre Hilfe der EU kommt rund 400.000 Menschen, darunter vielen Frauen und Kindern, zugute.

Seit 2015 wurde dem Land humanitäre Hilfe im Umfang von über 490 Mio. Euro zur Verfügung gestellt.

Hintergrund

Die Europäische Union ist einer der größten Geber von humanitärer Hilfe im Irak, im Einklang mit den humanitären Grundsätzen Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität und Unabhängigkeit.

Der Irak ist von der Coronavirus-Pandemie betroffen. Über ihre humanitären Partner unterstützt die EU medizinische Einrichtungen und Gesundheitspersonal in Irak, hilft bei der Durchführung von Maßnahmen der öffentlichen Gesundheit in Flüchtlingslagern und Haftanstalten und informiert über Möglichkeiten zur Eindämmung der Risiken.

 

 

Weitere Informationen:

Humanitäre Luftbrücke der EU 

Pressekontakt: Laura Bethke (link sends e-mail), Tel.: +49 (30) 2280- 2200

Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern beantwortet das Team des Besucherzentrums ERLEBNIS EUROPA per E-Mail(link sends e-mail) der telefonisch unter (030) 2280 2900

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