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Kernfusion: Forschungsreaktor ITER geht in Zusammenbau

(28.07.2020)Im Rahmen des weltweit größten Kernfusionsprojekts ITER hat EU-Energiekommissarin Kadri Simson heute Vormittag gemeinsam mit Vertretern internationaler ITER-Partner sowie Frankreichs und der deutschen EU-Ratspräsidentschaft den Beginn der Zusammenbau-Phase eingeläutet.

In den vergangenen zehn Jahren haben sich 35 Länder in dem internationalen Wissenschafts- und Forschungsprojekt zusammengeschlossen. Komponenten aus der ganzen Welt werden nun in Saint-Paul-lès-Durance in Südfrankreich von einem Montageteam von 3.000 Personen zusammengebaut.

Kommissarin Simson sagte im Rahmen der Zeremonie: „Heute markieren wir einen wichtigen Meilenstein für das ITER-Projekt und die Entwicklung der Fusionsenergie. Zehn Jahre Arbeit und zehn Millionen Komponenten werden zur größten Fusionsforschungsanlage der Welt führen. Wir dürfen die Bedeutung dieser technischen Errungenschaft nicht unterschätzen. Nahezu jede einzelne Komponente des ITER ist auf ihrem Gebiet führend. Und ich freue mich darauf zu sehen, wie sich diese außergewöhnlichen Komponenten in diesem wirklich internationalen Projekt zu etwas zusammenfügen, das noch mehr als die Summe seiner Teile ist.“

Die Veranstaltung wurde gemeinsam vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dem ITER-Generaldirektor Bernard Bigot organisiert. Vertreter aller ITER-Mitglieder waren persönlich oder virtuell anwesend.

Im Rahmen des Projekts ITER soll die weltweit größte Fusionsanlage errichtet werden, um zu demonstrieren, dass Kernfusion als Energiequelle der Zukunft wissenschaftlich und technologisch umsetzbar ist.

 

Weitere Informationen

Daily News vom 28. Juli 

Website zu ITER und der Rolle der EU 

Factsheet zu ITER

Pressekontakt: Claudia Guske (link sends e-mail), +49 (30) 2280-2190

Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern beantwortet das Team des Besucherzentrums ERLEBNIS EUROPA per E-Mail(link sends e-mail) oder telefonisch unter (030) 2280 2900.

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