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Handelsschutz: EU veröffentlicht Bericht über Marktverzerrungen in Russland

(23.10.2020) Die Europäische Kommission hat heute einen Bericht über erhebliche, staatlich verursachte Verzerrungen in der russischen Wirtschaft veröffentlicht.

Der Bericht ist Teil des Handelsschutzverfahrens der EU und Grundlage für Antidumpinguntersuchungen, die europäische Unternehmen vor unfairem Handel schützen sollen.

Valdis Dombrovskis, Exekutiv-Vizepräsident und Kommissar für Handel, sagte: „Dieser Bericht ist das Ergebnis gründlicher Untersuchungen und liefert faktengestützte Beweise zu Aspekten der russischen Wirtschaft, die für unsere Antidumpinguntersuchungen relevant sein könnten. Der Schutz unserer Industrien vor unfairem Handel ist im gegenwärtigen internationalen Umfeld von entscheidender Bedeutung. Unsere Anti-Dumping-Gesetzgebung stattet uns mit handelspolitischen Schutzinstrumenten aus, die für die aktuellen Herausforderungen geeignet sind, während wir gleichzeitig unsere Verpflichtungen im Rahmen der Welthandelsorganisation voll und ganz einhalten. Der heutige Bericht ist ein zusätzliches Instrument in unserem Werkzeugkasten zur Bekämpfung des unlauteren Handels".

Der Bericht konzentriert sich auf Russlands Makroökonomie, die wichtigsten Produktionsfaktoren wie Arbeit und Energie sowie auf bestimmte spezifische Wirtschaftszweige wie Stahl, Aluminium und Chemikalien.

Dies ist der zweite Bericht dieser Art, den die Kommission nach der Einführung einer neuen Anti-Dumping-Methode im Jahr 2017 erstellt hat. Länderberichte liefern Beweise, die von der Industrie genutzt werden können. Mit der Methode von 2017 werden Antidumpingzöllen für Importe aus Ländern berechnet, in denen die Wirtschaft durch staatliche Eingriffe verzerrt ist.

 

Weitere Informationen:

Die vollständige Ankündigung

Der Bericht zu Verzerrungen in der russischen Wirtschaft

Pressekontakt: Laura Bethke(link sends e-mail), Tel.: +49 (30) 2280- 2200

Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern beantwortet das Team des Besucherzentrums ERLEBNIS EUROPA per E-Mail(link sends e-mail) der telefonisch unter (030) 2280 2900.

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