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Dombrovskis: EU-Investitionsoffensive hat zur Schaffung von 1,4 Millionen Arbeitsplätzen beigetragen

(19.11.2020) Die Europäische Investitionsbank (EIB-Gruppe), das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und die Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland haben heute bei einer gemeinsamen Veranstaltung in Berlin und online eine positive Bilanz der Investitionsoffensive für Europaseit 2015 gezogen.

„Die Investitionsoffensive hat bisher Investitionen von 535 Mrd. Euro ausgelöst und damit die Schaffung von 1,4 Millionen Arbeitsplätzen unterstützt“, sagte Exekutiv-Vizepräsident Valdis Dombrovskis in seiner Keynote-Rede. Das Nachfolge-Programm investEU werde ebenfalls privates Kapital mobilisieren und dabei stärker auf den digitalen und grünen Wandel ausgerichtet sein.

Die EU-Investitionsoffensive habe gezeigt, dass mit öffentlichen Garantien sehr viel privates Kapital für öffentliche Güter mobilisiert werden könne, so Dombrovskis. In der aktuellen Coronakrise werde die öffentliche Hand gebraucht, um riskante, aber zukunftsweisende Investitionen abzusichern.

Die Investitionen der Europäischen Investitionsbank (EIB-Gruppe), abgesichert durch den Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI), haben im Vergleich zum Basisszenario das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der EU um 0,9 Prozent gesteigert. Die 2015 gestartete Investitionsoffensive für Europa („Juncker-Plan“) hat Jobs und Wachstum in der EU damit maßgeblich vorangebracht.

Über die Ergebnisse der Investitionsoffensive sprachen bei der Veranstaltung auch EIB-Präsident Werner Hoyer, DIW-Präsident Marcel Fratzscher und Marianna Mazzucato vom University College London.

 

 

Weitere Informationen:

Mitschnitt und Programm der Veranstaltung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) mit der Europäischen Investitionsbank (EIB) und der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland (link is external)

Ergebnisse der europäischen Investitionsoffensive

Der Europäische Fonds für Strategische Investitionen

InvestEU – das neue Investitionsprogramm 2021–2027

Pressekontakt: Reinhard Hönighaus(link sends e-mail), Tel.: +49 (30) 2280-2300

Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern beantwortet das Team des Besucherzentrums ERLEBNIS EUROPA per E-Mail(link sends e-mail) oder telefonisch unter (030) 2280 2900.

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