Desinformation über Corona-Impfstoffe: Facebook, Google, Microsoft, Twitter und TikTok berichten über Gegenmaßnahmen

(10.12.2020) Heute veröffentlichte Berichte der EU-Kommission zeigen, wie Facebook, Google, Microsoft, Twitter und TikTok im Oktober 2020 falsche und irreführende Informationen über Corona-Impfstoffe bekämpft haben.

Die Plattformen, die den Verhaltenskodex zur Desinformation unterzeichnet haben, legten diese Berichte im Rahmen des Überwachungs- und Berichterstattungsprogramms COVID-19 nun in vierter Folge vor. „Jetzt, da sichere und effiziente Impfstoffe in Reichweite sind, ist es entscheidend, dass diese Bemühungen nicht durch Desinformationskampagnen untergraben werden die sich an die Bürger richten, Angst schüren und Misstrauen säen“, so EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton.

Die Kommission legt nächsten Dienstag (15. Dezember) ein weiteres Kernstück im Kampf gegen Desinformationen vor: den Digital Services Act, der übergreifende Transparenzverpflichtungen für Plattformen enthalten wird.

In der heute veröffentlichten vierten Reihe von Berichten sind die Online-Plattformen der Aufforderung der Kommission nachgekommen, speziell über die Maßnahmen zu informieren, die ergriffen wurden, um die Verbreitung von Desinformationen über Coronavirus-Impfstoffe einzudämmen. Zu den Maßnahmen gehören die Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen, aktualisierte Sensibilisierungsinstrumente sowie die Entfernung von Beiträgen, die falsche Behauptungen über COVID-19-Impfstoffe enthalten.

Die Berichte konzentrieren sich auf Maßnahmen, die im Oktober 2020 von den Unterzeichnern des Verhaltenskodex , Facebook, Google, Microsoft, Twitter und TikTok, ergriffen wurden. Sie geben einen guten Überblick über die von den Online-Plattformen ergriffenen Maßnahmen und zeigen die Bereitschaft der Plattformen, für mehr Transparenz in Bezug auf ihre Politik zu sorgen. Es werden jedoch noch genauere Daten benötigt, um die Auswirkungen dieser Politik bewerten zu können.

Dieses Programm zur monatlichen Berichterstattung ist ein Ergebnis der Gemeinsamen Mitteilung vom 10. Juni 2020, mit der gegenüber der Öffentlichkeit Rechenschaft über die Bemühungen der Plattformen und der einschlägigen Industrieverbände zur Begrenzung der Online-Desinformation im Zusammenhang mit COVID-19 abgelegt werden soll.

 

Weitere Informationen:

Daily News vom 10. Dezember 2020 

Einzelheiten zur vierten Reihe von Berichten 

Mitteilung zur Bekämpfung von Desinformation von Juni 2020

Pressekontakt: Katrin Abele(link sends e-mail), Tel.: +49 (30) 2280-2140

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