EU und Mercosur bekennen sich zu Klimaschutz und Handelsabkommen

(15.12.2020) Das EU-Mercosur-Abkommen soll die nachhaltige und ökologische Entwicklung beider Regionen unterstützen und die im Abkommen festgelegten internationalen Verpflichtungen, einschließlich des Pariser Abkommens, wirksam umzusetzen.

Das bekräftigten die EU und die Minister von Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay am Rande des Treffens der Außenminister der EU, Lateinamerikas und der Karibik gestern (Montag) in einer gemeinsamen Erklärung . Man wolle den Austausch intensivieren, um eine Ratifizierung des Abkommens zu beschleunigen.

 
 

Die Erklärung wurde seitens der EU von EU-Kommissionsvizepräsident Valdis Dombrovskis und dem Hohen Vertreter Josep Borrell unterzeichnet.

Um eine Ratifizierung zu ermöglichen, sollen Kontakte intensiviert werden, um den Informationsaustausch zu verbessern, den politischen Dialog zu intensivieren und Bereiche der Zusammenarbeit zu identifizieren. Dabei sollen insbesondere Bereiche thematisiert werden, die der Öffentlichkeit im Zusammenhang mit dem Abkommen Sorgen bereiten, wie zum Beispiel die Entwaldung.

In der Erklärung heißt es weiter, das Abkommen solle so umgesetzt werden, dass es für beide Seiten in der wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Dimension der nachhaltigen Entwicklung Vorteile bringe. Beide Seiten sind der Überzeugung, dass das zu den Zielen der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung beitragen kann.

 

Weitere Informationen:

Erklärung im Wortlaut 

EU-Mercosur-Handelsabkommen

Ergebnisse des Treffens der Außenminister der EU, Lateinamerikas und der Karibik(link is external)

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