EU-Planspiel an der BBS Buxtehude und BC Syd Sonderborg

(14.04.2021) Feedback von der BBS Buxtehude: Im Rahmen des Erasmus+-Projekts bekamen wir, die BGW20D, die Möglichkeit zur Teilnahme an einem Planspiel des Anbieters planpolitik zum Thema Europäische Union. Vermittelt wurde dies durch europedirect lüneburg.

 

 

 

Es war sich schwer vorzustellen, wie ein Planspiel zu diesem Thema ablaufen möge. Deshalb waren die Erwartungen und Vorstellungen ganz unterschiedlich; von ganz hoch bis keine Erwartungen war alles dabei. Um das Ergebnis nicht vorzuenthalten, kann man jetzt schon sagen, dass unsere Erwartungen mehr als übertroffen wurden.

Pünktlich zu Beginn des Schultages trafen sich alle Teilnehmer*innen in einer Videokonferenz.

Nach einer kleinen Vorstellungsrunde durch planpolitik starteten wir den Tag gemeinsam mit den dänischen Schüler*innen.

Die dänischen Schüler*innen gehören zu der Partnerklasse aus Dänemark, mit welcher ursprünglich ein Schüleraustausch geplant war. Dieser kann jedoch zur Zeit wegen den aktuellen Umständen nicht stattfinden. Deshalb war es das erste Mal, dass wir unsere Austauschschüler aus Dänemark (virtuell) trafen. Das Kernthema des Projekts ist Nachhaltigkeit. Deshalb orientierten sich die Planspiele am Bereich der erneuerbaren Energien, ein Unterthema von Nachhaltigkeit.

Zügig fingen wir mit dem ersten Planspiel an, welches auf Englisch gespielt wurde.

Als wir in kleine Gruppen, à 6 Schüler*innen, aufgeteilt wurden, erhielten wir unsere Rollen zugeteilt, und hatten ein wenig Zeit uns in diese hineinzuversetzen.

Eine Gruppe beispielsweise repräsentierte einen polnischen Mann, welcher in der Kohleindustrie arbeitete. Er äußerte sich kritisch zu dem schnellen Umstieg auf erneuerbare Energiequellen, da eine enorme Anzahl an Arbeitsplätzen daran hinge.

Die Aufgabe dieser Gruppe war es nun ihre Meinung in einer Diskussion mit den anderen Gruppen, welche ebenso Menschen aus dem Alltag spielten, zu vertreten.

Als das erste Planspiel beendet war, verabschiedeten wir uns von den Dänen, und fuhren auf Deutsch fort. In einem kurzen Theorieteil lernten wir interessante Fakten über die verschiedenen Institutionen der EU und deren Funktionen.

Um eine dieser Institutionen ging es auch in dem nächsten Planspiel - der Europäische Rat.

Hier wurden wir erneut in kleine Gruppen aufgeteilt, wobei diesmal unsere Rollen keine gewöhnlichen Personen waren, sondern die Vertreter verschiedener Nationen aus dem Europäischen Rat. In diesem wurde ein neues Gesetz zu den Klimazielen verabschiedet. Als Vertreter der verschiedenen Nationen war es dann unsere Aufgabe die Interessen unseres Landes sowie weitere wichtige Kriterien zu berücksichtigen, während wir an gemeinsamen Klimazielen verhandelten, welche eine Frist von den Klimazielen und eventuelle Unterstützungsgelder beinhalteten.

Es war deutlich zu erkennen, dass dieses Planspiel allen Schüler*innen besonders gefallen hat, als man sah, wie sich alle in die Diskussion engagierten.

Doch nur dank des Vorsitzes, welche ebenso von Schüler*innen gespielt wurde, konnten wir uns dann endlich gemeinsam auf einen Kompromiss zu den Klimazielen einigen.

So schnell wie der Tag gekommen war, ging er auch vorbei, und das letzte Planspiel war auch zu Ende. Nach einer kurzen Feedback-Runde verabschiedeten wir uns, und hatten Schulschluss…

Abschließend ist nur zu sagen, dass dieses Planspiel uns eine sehr nützliche Erfahrung gegeben hat, dank welcher wir einen übersichtlichen Einblick in die Institutionen und die Gesetzgebung der EU bekommen haben. Abgesehen von dem Aspekt, interessante Dinge gelernt zu haben, bereitete uns das Planspiel eine Menge Spaß.

Vielleicht diente es der einen oder anderen Person als Inspiration für ihre berufliche Karriere, und wir können sie bald im europäischen Parlament bestaunen ;)

Zu guter Letzt möchten wir uns bei planpolitik nochmals für die Organisation und Durchführung des Planspiels bedanken und Ihre tolle Arbeit loben! Dank auch an europedirect lüneburg, die dies ermöglicht haben.

Autoren: Milena S., Phillip W., Tevfik K. und Tom G.